Führungswechsel gestalten

Neue Leadership.
Neue Verantwortung.

Aber noch keine gemeinsame Richtung.

Wenn du Leadership übernimmst, bringst du deine Erfahrungen, deine Haltung und deine Vorstellungen davon mit, wie du führen, entscheiden und gemeinsam mit anderen etwas weiterentwickeln möchtest.

 

Gleichzeitig triffst du auf Menschen, die bereits Erfahrungen miteinander gemacht haben. Auf gewachsene Beziehungen, Routinen und Erwartungen. Auf Erfolge und vielleicht auch Enttäuschungen. Und auf eine Kultur, die längst vorhanden ist – unabhängig davon, ob sie jemals bewusst definiert wurde.

Die Position ist neu besetzt. Die gemeinsame Richtung entsteht erst.

Damit du von Beginn an Orientierung geben, Rückhalt entwickeln und Verantwortung gemeinsam mit deinem Team tragen kannst, braucht ihr einen gemeinsamen Bezugsrahmen:

 

Klarheit darüber, was bleiben soll, was sich weiterentwickeln darf und woran ihr Entscheidungen, Verantwortung, Zusammenarbeit und Kommunikation künftig ausrichtet.

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Die Wahrheit Du übernimmst mehr als eine Position.

Mit deiner neuen Rolle erhältst du Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse.

Aber du übernimmst gleichzeitig etwas, das in keinem Organigramm vollständig sichtbar wird:

 

Die Geschichte eines Unternehmens, eines Bereichs oder eines Teams.

Menschen haben Erfahrungen gesammelt. Sie haben erlebt, welche Entscheidungen getroffen wurden, welches Verhalten Anerkennung findet, was tatsächlich zählt und welche unausgesprochenen Regeln gelten.

 

Vielleicht gibt es einen Purpose, definierte Werte und eine klare Strategie.

Vielleicht wurde vieles davon aber auch nie ausdrücklich formuliert, weil bisher eine Führungskraft selbst der Bezugsrahmen war.

 

Und jetzt kommst du.

Mit deinen eigenen Erfahrungen. Deiner Haltung. Deinen Vorstellungen von Leadership. Deinen Erwartungen und vielleicht auch einer neuen Richtung.

 

Das ist nicht automatisch ein Problem.

Aber es verändert den Bezugsrahmen, an dem sich Menschen bisher orientiert haben.

Und während von dir bereits Entscheidungen erwartet werden, musst du möglicherweise selbst erst verstehen, was dieses Unternehmen oder Team tatsächlich geprägt hat.

Wie willst du entscheiden, was sich weiterentwickeln soll, bevor du verstanden hast, warum es heute so ist, wie es ist?

Das Positive Du musst nicht bei null anfangen.

Ein Führungswechsel bedeutet nicht, dass alles neu werden muss.

Genauso wenig bedeutet er, dass alles bleiben sollte, wie es bisher war.

Dein Unternehmen, dein Bereich oder dein Team bringt bereits etwas mit: Geschichten, Erfahrungen, Fähigkeiten, Beziehungen, Wissen, Werte und Stärken.

Und du bringst etwas Neues hinzu.

Die entscheidende Frage ist deshalb nicht:

 

Welche Seite setzt sich durch?

Sondern:

Was soll bleiben? Was darf sich weiterentwickeln? Und woran wollen wir uns künftig gemeinsam orientieren?

Dein Ziel muss nicht sein, möglichst schnell deine eigene Handschrift durchzusetzen.

Viel stärker kann es sein, zunächst sichtbar zu machen, was bereits trägt – und gemeinsam zu entscheiden, worauf ihr die nächste Entwicklungsphase aufbauen wollt.

So entsteht ein gemeinsamer Bezugsrahmen.

Nicht damit alle gleich denken.

 

Sondern damit unterschiedliche Perspektiven bestehen können und ihr trotzdem wisst, in welche Richtung ihr gemeinsam handeln wollt.

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Die Erkenntnis Deine Position gibt dir Verantwortung. Rückhalt entsteht erst danach.

Mit deiner neuen Rolle bekommst du formale Verantwortung.

Rückhalt bekommst du dadurch noch nicht automatisch.

 

Menschen wollen verstehen, wie du entscheidest. Was dir wichtig ist. Was sich verändern wird. Was weiterhin Bestand hat. Und welche Rolle sie selbst in der neuen Richtung spielen.

Gleichzeitig musst auch du verstehen, welche Erfahrungen, Erwartungen und Überzeugungen dein Team mitbringt.

 

Denn Rückhalt funktioniert in beide Richtungen.

Du brauchst Menschen, die bereit sind, die nächste Entwicklungsphase mit dir zu gestalten.

 

Und deine Mitarbeitenden brauchen das Gefühl, dass ihre bisherigen Erfahrungen, Leistungen und Perspektiven mit dem Führungswechsel nicht plötzlich bedeutungslos geworden sind.

Das bedeutet nicht, dass du alles Bestehende übernehmen musst.

Und es bedeutet auch nicht, dass deine Mitarbeitenden jede deiner Entscheidungen gutheißen müssen.

Verständnis braucht keine Zustimmung. Aber gemeinsame Richtung braucht einen Bezugsrahmen.

Das Unbequeme Neue Leadership sollte nicht bedeuten, dass du wertvolle Menschen verlierst.

Ein Führungswechsel verändert nicht nur Strukturen und Zuständigkeiten.

Er kann auch Zugehörigkeit und Identifikation berühren.

 

Gerade Menschen, die sich stark mit dem Unternehmen, der bisherigen Richtung oder Leadership identifiziert haben, können sich plötzlich Fragen stellen:

 

• Hat das, wofür ich bisher gearbeitet habe, weiterhin Bedeutung?

• Wird gesehen, was wir gemeinsam aufgebaut haben?

• Was davon bleibt bestehen?

• Welche Rolle spiele ich in der neuen Richtung?

• Kann ich mich mit dem identifizieren, was jetzt entsteht?

 

Bleiben diese Fragen unbeantwortet, kann aus anfänglicher Unsicherheit Distanz entstehen.

 

Im ungünstigsten Fall verliert dein Unternehmen mit einem Führungswechsel nicht nur eine bisherige Führungskraft, sondern zusätzlich Menschen, die wertvolle Erfahrung, Wissen, Beziehungen und Engagement mitbringen.

 

Ein gemeinsamer Bezugsrahmen kann nicht garantieren, dass jeder Mitarbeiter bleibt.

Aber er schafft Voraussetzungen dafür, dass Menschen verstehen, was weiterhin Bestand hat, was sich weiterentwickelt und welchen Beitrag sie selbst zur nächsten Entwicklungsphase leisten können.

 

Damit wird Mitarbeiterbindung nicht zur Frage von Benefits oder Einzelmaßnahmen.

Sondern auch zur Frage von Identifikation, Zugehörigkeit und gemeinsamer Richtung.

Dein Ziel sollte nicht sein, dass alle auf dich schauen, bevor sie handeln. Dein Ziel soll ein gemeinsamer Rahmen sein, innerhalb dessen Menschen auch dann in dieselbe Richtung handeln können, wenn du nicht im Raum bist.

DAS EIGENTLICHE PROBLEM Unterschiedliche Perspektiven sind nicht das Problem.

Du wirst dein Unternehmen anders wahrnehmen als ein Mitarbeiter, der seit 20 Jahren dort arbeitet.

Eine neue Geschäftsführung sieht andere Dinge als die bisherige.

Eine Bereichsleitung erlebt das Unternehmen anders als das Management.

Marketing betrachtet eine Situation anders als Vertrieb, Produktion oder HR.

 

Das ist normal und es kann sogar eine Stärke sein.

 

1 + 1 ist schließlich nicht größer als 2, weil beide dasselbe denken.

 

Entscheidend ist, ob unterschiedliche Perspektiven miteinander verbunden werden können. Die Herausforderung beginnt dort, wo Menschen nicht mehr wissen, woran sie ihre unterschiedlichen Entscheidungen gemeinsam ausrichten sollen.

 

Deshalb muss ein wahrgenommenes Problem auch nicht dort entstanden sein, wo du es bemerkst.

 

• „Meine Mitarbeiter übernehmen keine Verantwortung.“ – Vielleicht fehlt ihnen ja ein klarer Entscheidungsrahmen.

 

• „Das Team akzeptiert die neue Leadership nicht.“ – Vielleicht wurde noch nicht geklärt, was bestehen bleibt und was sich tatsächlich verändern soll.

 

• „Unsere Zusammenarbeit funktioniert nicht.“ – Vielleicht verstehen unterschiedliche Bereiche ihre Rolle und ihren Beitrag zum gemeinsamen Ziel unterschiedlich.

 

• „Die Mitarbeitenden haben Angst vor Veränderung.“ – Vielleicht fehlt ihnen nicht Veränderungsbereitschaft, sondern Orientierung.

Was du an einer Stelle beobachtest, muss nicht dort entstanden sein.

Deshalb solltest du nicht vorschnell an einer einzelnen Stellschraube drehen.

Dein Sparringpartner Du musst das nicht alleine herausfinden.

Gerade weil du selbst Teil des Systems bist, kannst du nicht gleichzeitig jede Perspektive von außen betrachten.

 

Hier kommt Making Brands ins Spiel.

 

Du bekommst mit uns einen neutralen Sparringspartner und Mentor an deine Seite, der dir nicht erklärt, wer dein Unternehmen, dein Bereich oder dein Team künftig sein soll. Stattdessen machen wir gemeinsam unterschiedliche Perspektiven sichtbar, reflektieren ihre Zusammenhänge und schauen auf das, was bereits vorhanden ist:

auf eure Geschichten, Erfahrungen und Entscheidungen,

auf eure Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen,

auf das, was euch bisher Orientierung gegeben hat,

und auf die Perspektiven, die mit neuer Leadership hinzukommen.

 

Daraus entwickelst du mit unserer Unterstützung gemeinsam mit deinem Team einen Bezugsrahmen, der euch Orientierung für Entscheidungen, Verantwortung, Zusammenarbeit und Kommunikation gibt.

Nicht am Reißbrett. Sondern aus dem heraus, was euch tatsächlich ausmacht.

Making Brands begleitet Unternehmen, Bereiche und Teams bei Führungswechseln und unterstützt neue Leadership dabei, gemeinsam mit den Beteiligten einen tragfähigen Bezugsrahmen für Entscheidungen, Verantwortung, Zusammenarbeit und Kommunikation weiterzuentwickeln.

Dein Weg Du musst nicht jede Verantwortung selbst tragen. Aber du bist dafür verantwortlich, dass sie getragen werden kann.

Gute Leadership bedeutet nicht, jede Entscheidung selbst zu treffen.

Deine Verantwortung als Leader liegt auch darin, Rahmenbedingungen zu schaffen, innerhalb derer andere ihre Verantwortung eigenständig wahrnehmen können.

 

Dabei unterscheiden wir drei Ebenen:

1. Du trägst Verantwortung für den Rahmen

Du schaffst Orientierung, definierst Entscheidungsräume, sorgst für notwendige Voraussetzungen und machst deutlich, worauf es ankommt.

2. Jeder Einzelne trägt Verantwortung für seinen Beitrag.

Für seine Aufgabe, seine Entscheidungen und die Qualität seiner Arbeit innerhalb des jeweiligen Verantwortungsbereichs.

3. Gemeinsam tragt ihr Verantwortung für die Richtung.

Denn unterschiedliche Aufgaben und Verantwortlichkeiten tragen gemeinsam dazu bei, dass dein Team, deine Abteilung oder dein Unternehmen seinen Auftrag erfüllt.

Nicht jeder trägt dieselbe Verantwortung. Aber jeder trägt seine – für dieselbe gemeinsame Richtung.

Genau deshalb braucht Verantwortung Orientierung.

Nicht damit du deinen Mitarbeitern jede Entscheidung vorgibst.

Sondern damit sie wissen, woran sie ihre eigenen Entscheidungen ausrichten können.

Der Kern

Die Ebene verändert sich. Die zentrale Frage bleibt dieselbe.

Ein Führungswechsel findet nicht nur an der Spitze eines Unternehmens statt.

Vielleicht übernimmst du als Geschäftsführer oder CEO.

Vielleicht wird euer Managementteam neu zusammengesetzt.

Vielleicht übernimmst du einen Geschäftsbereich oder eine Abteilung.

Oder du wirst erstmals Leader eines Teams.

Die Dimension verändert sich. Die grundlegende Aufgabe bleibt ähnlich:

Woran orientieren wir uns künftig gemeinsam?

Auf Unternehmensebene kann das die gemeinsame Identität und strategische Richtung betreffen.

 

Auf Managementebene geht es darum, wie Leadership diese Richtung in Entscheidungen und Verhalten übersetzt.

 

Auf Bereichs- oder Abteilungsebene muss klar werden, welchen Beitrag der Bereich zum großen Ganzen leistet, welche Ziele und Prioritäten gelten und wie Entscheidungen getroffen werden.

 

Und auf Teamebene muss dieser Bezugsrahmen schließlich im Arbeitsalltag nutzbar werden.

 

So können unterschiedliche Verantwortungsbereiche entstehen, ohne dass daraus unterschiedliche Richtungen werden.

Die Verbindung Fünf Bereiche, die zusammenwirken.

Ein Führungswechsel lässt sich selten auf eine einzelne Stellschraube reduzieren.

Deshalb lohnt sich der Blick auf fünf miteinander verbundene Dimensionen.

01.

Wissen du und dein Team, wofür ihr steht, was euch verbindet und woran ihr euch auch in einer neuen Entwicklungsphase orientiert?

02.

Wird dieses gemeinsame Verständnis in Entscheidungen, Leadership, Verantwortung und Verhalten tatsächlich sichtbar?

03.

Verstehen die Beteiligten, was bleibt, was sich weiterentwickelt und warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden?

04.

Entspricht das, was Mitarbeitende, Kunden und Partner erleben, dem, wofür ihr stehen und wie ihr wahrgenommen werden wollt?

05.

Bleiben Orientierung, Verbindung und gemeinsames Verständnis erhalten, während sich Leadership und Unternehmen weiterentwickeln?

Diese Bereiche wirken nicht unabhängig voneinander.

Deshalb beginnen wir nicht automatisch dort mit einer Maßnahme, wo ein Problem sichtbar wird.

Wir schauen zunächst auf die Zusammenhänge.

Bevor du entscheidest, was sich verändern soll, solltest du wissen, was bereits da ist.

Der 1+1 Klarheitscheck

Genau dafür gibt es den 1+1 Klarheitscheck.

 

Er stellt unterschiedliche Perspektiven auf dein Unternehmen, deinen Bereich oder dein Team gegenüber.

Bei einem Führungswechsel können das – abhängig von deiner Situation – beispielsweise die Perspektiven von neuer und bisheriger Leadership, Management, Mitarbeitenden, Eigentümern und gegebenenfalls Kunden oder Partnern sein.

 

Dabei suchen wir nicht danach, wer recht hat.

 

Denn unterschiedliche Wahrnehmungen sind nicht automatisch ein Problem.

Der Klarheitscheck macht sichtbar:

 

Wo besteht bereits ein gemeinsames Verständnis?

Wo unterscheiden sich Wahrnehmungen?

Welche Stärken und Ressourcen sind bereits vorhanden?

Welche Zusammenhänge werden sichtbar?

Und wo lohnt es sich, gemeinsam genauer hinzusehen?

 

Damit erhältst du eine fundiertere Grundlage, um zu entscheiden, was du bewahren, was du weiterentwickeln und worauf du gemeinsam mit deinem Team die nächste Entwicklungsphase aufbauen möchtest.

Bevor du an einzelnen Stellschrauben drehst, verstehe, wie sie zusammenwirken.

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Dein Benefit Damit aus neuer Leadership gemeinsame Stärke entsteht.

Ein Führungswechsel ist nicht deshalb gelungen, weil eine neue Person dieselbe Position besetzt.

Er ist gelungen, wenn aus bestehender Erfahrung und neuen Perspektiven eine gemeinsame nächste Entwicklungsphase entstehen kann.

 

• Wenn du Orientierung geben kannst, ohne jede Antwort selbst kennen zu müssen.

• Wenn Menschen verstehen, was bleibt und was sich weiterentwickeln darf.

• Wenn wertvolles Wissen und Erfahrung nicht mit dem Wechsel verloren gehen.

• Wenn deine Mitarbeitenden ihre Verantwortung kennen und innerhalb ihres Rahmens selbstständig handeln können.

• Und wenn unterschiedliche Perspektiven nicht gegeneinander arbeiten, sondern einen gemeinsamen Bezugspunkt haben.

 

Dann muss nicht mehr eine einzelne Person das Unternehmen, den Bereich oder das Team zusammenhalten.

Dann kann Verantwortung gemeinsam getragen werden.

1+1 >2

Wenn Kommunikation Menschen verbindet.

Denkräume making brands

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